Warum blieb in der russischen Landwirtschaft
die duale Struktur von Großbetrieb und Hauswirtschaften erhalten?

EBERHARD SCHULZE

Published: 30.07.2002  〉 Heft 6 (von 8) 2002  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Die Kollektivierung war in den meisten sozialistischen Ländern mit der Herausbildung einer dualen Betriebsstruktur von Großbetrieben und Hauswirtschaften verbunden. In Russland ist diese Struktur im Unterschied zu den meisten anderen europäischen Transformationsländern in vielen Regionen in ihren Grundzügen erhalten geblieben. Im Beitrag wird der Versuch unternommen, die Ursachen dafür zu ergründen. Es wird erkannt, dass neben der makroökonomischen Situation vor allem die Überschneidung der drei institutionellen Systeme und Organisationen Großbetrieb, Dorfgemeinschaft und Hauswirtschaft von Bedeutung ist. Davon ausgehend werden Vorschläge zur Weiterführung der Agrarreformen abgeleitet.
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Dozent Dr. habil. EBERHARD SCHULZE, Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), Theodor-Lieser-Straße 2, D-06120 Halle (Saale) (E-Mail: schulze@iamo.uni-halle.de)
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