Relating diet, demographics and lifestyle to increasing US obesity rates

Christiane Schroeter

Published: 01.11.2004  〉 2004-53-8  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Veränderungen im US-amerikanischen Lebensstil bilden Risikofaktoren für die amerikanische Bevölkerung aufgrund der sinkenden Ernährungsqualität. Es wird angenommen, dass der in den letzten 20 Jahren gestiegene Anteil an fettreichen Speisen (z.B. "Fast
Food") kombiniert mit dem gesunkenem Anteil an körperlicher Tätigkeit die Hauptursache für das vermehrte Vorkommen von Adipositas bildet. Die typische Außer-Haus-Verpflegung ist weniger gesund, als zu Hause zubereitete Speisen, da Außer-Haus-Verpflegung dazu neigt, mehr gesättigte Fettsäuren und Fett zu enthalten, weniger Kalzium, Ballaststoffe und Eisen sowie kleinere Portionen von Früchten und Gemüse. Ferner besteht die Tendenz zu größeren Portionen ("super-sizing"), was dazu führt, dass Amerikaner mehr essen, wenn sie essen gehen. Folglich erscheint der Anstieg in der Außer-Haus-Verpflegung eine Verschlechterung der Ernährungsgewohnheiten und im Gesundheitsstatus der amerikanischen Bevölkerung zu begünstigen. Der kontinuierliche Anstieg im Vorkommen von Adipositas hat einen starken Einfluss auf das öffentliche Gesundheitssystem in den USA, da vier von den zehn häufigsten Todesursachen - Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall und Diabetes - alle stark mit schlechter Ernährungsqualität und körperlicher Untätigkeit verbunden sind. Die Summe von Produktivitätsausfällen und medizinischen Ausgaben führt zu geschätzten Kosten von $200 Milliarden pro Jahr. Trotz der beträchtlichen Änderungen in der soziodemographischen Struktur und dem Lebensstil in den USA sind die Auswirkungen dieser Faktoren auf das erhöhte Vorkommen von Adipositas bisher kaum untersucht worden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Einflüsse von Nahrungsquelle, Ernährungsgewohnheiten, soziodemographischen Variablen und Lebensstil auf das Vorkommen von Übergewicht und Adipositas zu bestimmen. Diese Studie verwendet Daten der US-amerikanischen Nationalen Gesundheits- und Nahrungsuntersuchungs-Befragung (NHANES, 1999-2000). Diese Studie erfasst neben vielen anderen Messgrößen auch das Körpergewicht und die Größe der Individuen und bietet deshalb die beste Grundlage dafür, Trends im Körpergewicht bei der amerikanischen Bevölkerung zu verfolgen. NHANES 1999-2000 wird vom amerikanischen Gesundheitsministerium verwaltet und stellt repräsentative Informationen über die Gesundheit und den Ernährungsstatus der Bevölkerung in den USA dar. Das Hauptziel dieser Studie ist zu testen, ob die Art der Nahrungsquelle zur zunehmenden Bedeutung von Adipositas beiträgt. Zusätzlich werden die Einflüsse soziodemographischer Variablen, des Lebensstils und der Ernährungsgewohnheiten untersucht. In linearen Regressionsmodellen wird die Wirkung der Nahrungsquelle, besonders von Fast-Food-Anbietern und Restaurants, auf den Body-Mass-Index (BMI) geschätzt. Der BMI wird als Körpergewicht/Größe² ausgedrückt, also kg/m², und wird normalerweise benutzt, um Übergewicht (BMI: 25,0-29,9) und Adipositas (BMI: >= 30,0) unter Erwachsenen (über 18 Jahren) zu klassifizieren. Bisherige Studien haben geschlechtsspezifische Unterschiede im Einfluss von verschiedenen Faktoren auf den BMI gefunden. Dies wird in dieser Studie überprüft werden. Eine Quantifizierung der Wirkungen von soziodemographischen Variablen und des Lebensstils auf den BMI kann zu einem besseren Verständnis der Rahmenbedingungen führen, die Adipositas fördern.
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CHRISTIANE SCHROETER
Department of Agricultural Economics, Purdue University,
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