Die Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus: Eine Analyse mit dem Konzept der Pfadabhängigkeit

UWE LATACZ-LOHMANN, GUIDO RECKE, HENDRIK WOLFF

Published: 12.11.2001  〉 Heft 7 (von 8) / 2001  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

In diesem Beitrag zeigen wir, dass das Konzept der Pfadabhängigkeit einen wichtigen Beitrag zur Analyse der Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus leisten kann. Anhand eines einfachen Modells wird dargelegt, wie Zufallsereignisse in Kombination mit Skaleneffekten der konventionellen Landwirtschaft einen Entwicklungsvorsprung geben und damit bestimmte Entwicklungen zementieren können. Im Falle eines solchen technologischen "lock-in" können nur exogene Schocks oder politische Einflussnahme die Dominanz der festgefahrenen Technologie brechen und der unterdrückten, möglicherweise überlegenen Technologie zum Durchbruch verhelfen. Politische Einflussnahme ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll. Wenn diese gegeben sind, sollte die Politik gezielt positive Netzwerkexternalitäten innerhalb des ökologischen Sektors fördern sowie Impulse zur Weiterentwicklung des langfristigen technologischen Potenzials des ökologischen Landbaus setzen.
CONTACT AUTHOR
Dr. UWE LATACZ-LOHMANN, Department of Land Economy, University of Cambridge, 19 Silver Street, Cambridge CB4 2HD, England. LATACZ-LOHMANN ist ebenfalls Adjunct Lecturer in Agricultural and Resource Economics, Faculty of Agriculture, University of Western Australia, Crawley, Perth, WA 6009, Australia.
Dr. GUIDO RECKE, Institut für Agrarökonomie der Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 5, D-37073 Göttingen.
Dipl.-Ing. agr. HENDRIK WOLFF, Institut für Agrarpolitik, Marktforschung und Wirtschaftssoziologie der Universität Bonn, Nussallee 21, D-53115 Bonn.
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