Animal Welfare:
eine empirische Analyse landwirtschaftlicher Frames

Ingke Deimel, Annabell Franz, Achim Spiller

Published: 01.06.2012  〉 Volume 61 (2012), Number 2, 114-126  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Nach den aktuellen Erkenntnissen der nutztierwissenschaftlichen Forschung rekurriert das Verständnis von Animal Welfare auf vier Kriterien: Haltungssystem, Management, Tiergesundheit und Tierverhalten (KEELING und KJÆRNES, 2009). Es ist jedoch unklar, inwieweit sich dieses Verständnis auch in der landwirtschaftlichen Praxis wiederfindet. In der vorliegenden empirischen Studie wird erstmals mit Hilfe einer Faktorenanalyse das Animal-Welfare-Verständnis konventioneller deutscher Schweinemäster untersucht. Hierzu wird auf das theoretische Konzept des Framing zurückgegriffen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den Befragten zwei Frames von Animal Welfare existieren: Während Kriterien des (natürlichen) Tierverhaltens im Verständnis der befragten Landwirte eine untergeordnete Rolle spielen, findet eine biologisch-technische Definition von Animal Welfare deutliche Zustimmung.
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ANNABELL FRANZ
Georg-August-Universität Göttingen
Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte
Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen
E-Mail: afranz@uni-goettingen.de
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