Der Markt für Fleisch und Fleischprodukte 2022/2023

Josef Efken, Jakob Meemken, Rebecca Derstappen und Annika Thies

Published: 28.04.2023  〉 Volume 72 (2023), Supplement (Deutsch), 37-57  〉 Resort: Articles supplement 
Submitted: 27.02.2023   〉 Feedback to authors after first review: --   〉 Accepted: 16.03.2023

ABSTRACT

Die Entwicklung der verschiedenen globalen Fleischmärkte war im Jahr 2022 wie im allgemeinen öffentlichen Diskurs geprägt von der Thematik Energiekrise und daraus resultierenden Kostensteigerungen. Daneben beeinflussten Seuchen wie die Afrikanische Schweinepest (ASP) und die Geflügelpest weiterhin das Marktgeschehen. Die globale Rindfleisch- wie auch Geflügelfleischerzeugung wuchs 2022 nur geringfügig. Dem stand eine starke Nachfrage gegenüber, so dass auch das Jahr 2022 insgesamt von einem hohen internationalen Preisniveau geprägt war. Trotz nachlassender internationaler Nachfrage nach Schweinefleisch – insbesondere chinesischer Importeure – verteuerte sich Schweinefleisch ebenfalls aufgrund gestiegener Erzeugungskosten. In der EU sank die Schweinefleischerzeugung 2022 markant um 5 % gegenüber 2021. Auch die Rind- und Geflügelfleischerzeugung sank leicht während hier Fleischimporte um ein Viertel zunahmen. In der Summe stagnierte in der EU der Fleischverbrauch. Der deutsche Markt war 2022 von starken Erzeugungsrückgängen bei Rind- und Schweinefleisch geprägt, die mit ebensolchen Nachfragerückgängen verbunden waren. Die Geflügelfleischproduktion und -nachfrage war eher konstant.

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DR. JOSEF EFKEN
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