Umweltfördermaßnahmen in der Landwirtschaft – Teilnehmerauswahl durch Ausschreibungen?

KARIN HOLM-MÜLLER, VOLKER RADKE, JÜRGEN WEIS

Published: 05.02.2002  〉 Heft 2 (von 8) 2002  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Pauschale Prämien in den Agrarumweltprogrammen haben in manchen Regionen nur wenige Landwirte zur Teilnahme bewegt, in anderen Regionen kam es dagegen zu Mitnahmeeffekten. Ausschreibungen, bei denen die ausgewählten Teilnehmer entsprechend ihren Geboten honoriert werden, könnten dieses Problem lösen. Allerdings basieren die Simulationen von Ausschreibungsmechanismen, die deren theoretische Vorteilhaftigkeit zeigen, teilweise auf kritischen Annahmen. In diesem Beitrag diskutieren wir die Gültigkeit der Annahmen für unterschiedliche Agrarumweltprogramme und für unterschiedliche Ausgestaltungen des Verfahrens. Besonders günstige Bedingungen für Ausschreibungen weisen Grünlandextensivierungsprogramme aus, während sich Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes für dieses Auswahlverfahren nicht eignen.
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Prof. Dr. KARIN HOLM-MÜLLER, Institut für Agrarpolitik, Marktforschung und Wirtschaftssoziologie, Abteilung Ressourcen- und Umweltökonomik, der Rhein. Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Nußallee 21, D-53115 Bonn, Tel. (0228) 7 -32333 Fax: -35923 (E-Mail: holm-mueller@agp.uni-bonn.de) und PD Dr. VOLKER RADKE, Berufsakademie Ravensburg, Ausbildungsbereich Wirtschaft, Marienplatz 2, D-88212 Ravensburg, Telefon: (0751/) 8062123 und Dr. JÜRGEN WEIS, BMVEL, Rochusstraße 1, D-53123 Bonn, Telefon: (228/) 529-3577, Fax: 529-3353
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