Sind Agrar- und Lebensmittelexporte besonders?
Wechselkursnichtlinearitäten bei europäischen Exporten in den USA

Svetlana Fedoseeva

Published: 01.12.2014  〉 Volume 63 (2014), Number 4, 259-270  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Am Beispiel aggregierter Exporte aus dem Euroraum in die USA zeigte VERHEYEN (2013a), dass Exporte in der langen Frist in nichtlinearer Weise auf Veränderungen des Wechselkurses reagieren. In diesem Artikel wird getestet, ob dies auch für Agrar- und Lebensmittelexporte gilt. Um diese Fragestellung zu untersuchen, wird der Teilsummenzerlegungsansatz und das NARDL-Modell von SHIN et al. (2013) auf die aggregierten Agrar- und Lebensmittelexporte elf europäischer Länder in die USA, die derzeit der wichtigste Partner der EU im Agraraußenhandel sind, angewendet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wechselkursnichtlinearitäten für Agrarexporte sogar noch ausgeprägter sind als für die gesamten Exporte. Europäischen Exporteuren scheinen Abwertungen des Euro in stärkerem Maße zu nutzen, als ihnen Aufwertungen schaden. Dies lässt sich als Anzeichen für die Anwendung von Preissetzungsstrategien (z. B. Pricingto- Market) bei europäischen Agrar- und Lebensmittelexporten interpretieren.
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SVETLANA FEDOSEEVA
Center for International Development and Environmental
Research, University of Giessen
Senckenbergstr. 3, 35390 Giessen, Germany
e-mail: svetlana.fedoseeva@zeu.uni-giessen.de
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