Quantifizierung der Preis- und Ausgabenelastizitäten für Nahrungsmittel
in Deutschland: Schätzung eines LA/AIDS

SUSANNE WILDNER

Published: 27.06.2001  〉 Heft 5 (von 8) 2001  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Vollständige und konsistente, d.h. aus der neoklassischen Konsumtheorie hergeleitete Systeme von Nachfragefunktionen für die Bundesrepublik Deutschland haben bisher nur eine geringe Rolle gespielt. Bei ökonometrischen Analysen der Nahrungsmittelnachfrage stand bislang die Betrachtung einzelner Produkte oder Produktgruppen im Vordergrund, Nachfragefunktionen wurden daher in erster Linie in Form von Einzelgleichungen geschätzt.
Die vorliegende Arbeit analysiert mit Hilfe der linearen Approximation des von DEATON und MUELLBAUER (1980) konzipierten Almost Ideal Demand Systems (AIDS) die Nahrungsmittelnachfrage in den alten Bundesländern im Zeitraum von 1966 bis 1997. Datengrundlage für das zweistufige Nachfragesystem sind die monatlichen Erhebungen der laufenden Wirtschaftsrechnungen des Statistischen Bundesamtes für Haushaltstyp III. In der ersten Stufe wird die Nachfrage nach den Produktgruppen Fleisch und Fisch; Milch, Käse und Eier; Fette und Öle; Obst, Gemüse, Zerealien und Kartoffeln; Genussmittel und Zuckererzeugnisse sowie nach Nichtnahrungsmitteln untersucht. In der zweiten Stufe der Nachfrageanalyse wird die Gruppe Fleisch und Fisch in die Untergruppen Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Fisch und Fischfilets sowie Wurst und Wurstwaren disaggregiert. Die Ergebnisse des Nachfragesystems ermöglichen Aussagen über Nachfrageveränderungen im Zeitablauf.
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Dr. oec. troph. SUSANNE WILDNER, Lehrstuhl für Agrarmarketing, Institut für Agrarökonomie, Olshausenstr. 40, D-24098 Kiel, Tel.: (0431) 880-4433, Fax: (0431) 880-4414 (E-Mail: swildner@agric-econ.uni-kiel.de)
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