Kartoffelmarkt

Friedrich Uhlmann

Published: 01.01.2000  〉 Heft 1/2000  〉 Resort: Article  〉  Deutsch
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.
DOI:
N. A.

ABSTRACT

Die Rohstoffbeschaffung stellte die Kartoffel verarbeitende Industrie der EU nach der Ernte 1998 vor erhebliche Schwierigkeiten. Die Vermarktung der Kartoffelernte 1999 steht unter anderen Vorzeichen. Die Verarbeitungsindustrie verfügt über ausreichend durch Kontrakte abgesicherte Rohstoffe. Zukäufe aus dem freien Markt bereiten bisher keine Schwierigkeiten. Auch dem Frischkartoffelmarkt wurden ausreichende Mengen aus der Ernte zugeführt. Die Einkellerung hat weiter an Bedeutung verloren. Aus dem Mittelmeerraum wird als Folge der kleinen Ernten in Spanien, Italien und Portugal eine steigende Nachfrage erwartet. Bis Ende November enttäuschten die getätigten Umsätze. Das bereits während der Frühkartoffelsaison gedrückte Preisniveau hat sich an den europäischen Kartoffelmärkten im Herbst nur unwesentlich erholen können. In der zweiten Novemberhälfte zeichnete sich bei fehlender Nachfrage eine Preisschwäche sowohl auf dem deutschen als auch auf den Kartoffelmärkten der Nachbarländer ab.
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Friedrich Uhlmann, Institut für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik, Braunschweig
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