Geflügelfleischmarkt

Karl Frenz

Published: 01.01.2000  〉 Heft 1/2000  〉 Resort: Article  〉  Deutsch
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.
DOI:
N. A.

ABSTRACT

Die Geflügelfleischerzeugung der EU, die etwa 13 % der Welterzeugung ausmacht, wuchs 1997 und 1998 mit jeweils gut 2 %. Der Pro-Kopf-Verbrauch stagnierte 1997 und nahm bei sinkenden Preisen dann wieder zu. Die um die Futterkosten verminderten Erlöse der Mäster und die Spanne der Schlachtereien nahmen 1999 deutlich ab.In den Niederlanden ist die Erzeugung mit zunehmend greifenden Umweltauflagen konfrontiert. Dies begünstigt eine weitere Verdichtung im angrenzenden Weser-Ems-Gebiet, die hier zu beträchtlichen Raumnutzungskonflikten, zunehmenden Problemen bei der Verwertung der tierischen Exkremente, einem erhöhten Seuchenrisiko und einer Erschwerung der außerlandwirtschaftlichen Wirtschaftsentwicklung führt.In der EU betrug die Geflügelfleischerzeugung 1998 ca. 8,73 Mill. t und der Nahrungsverbrauch 7,88 Mill. t, entspr. 21 kg je Kopf der Bevölkerung. Für 1999 (2000) wird eine Erzeugung von 8,75 (8,85) Mill. t und ein Nahrungsverbrauch von 8,0 (8,1) Mill. t, entspr. 21,3 (21,5) kg je Kopf, angenommen. In Deutschland betrug 1998 die Geflügelfleischerzeugung 767 000 t und der Verbrauch 1,23 Mill. t, entspr. 15 kg je Kopf. Für 1999 (2000) wird eine Erzeugung von 800 000 (825 000) t und ein Verbrauch von 1,27 (1,3) Mill. t, entspr. 15,5 (15,8) kg pro Kopf, der Bevölkerung erwartet.
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Karl Frenz, Institut für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik, Braunschweig
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