Entwicklung und Bedeutung der Direktvermarktung im Kontext der Regionalen Vermarktung von Lebensmitteln

RICHARD BALLING

Published: 28.11.2000  〉 Heft 12/2000  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Für die Einkaufsstätte "Bauer/Erzeuger" gab es in den letzten Jahren bei den wichtigsten Produktgruppen erhebliche Marktanteilsverluste. Regionale Unterschiede bezüglich der Bedeutung der Direktvermarktung sind auch auf der Nachfrageseite stark ausgeprägt.Das qualitative Wachstum in der Direktvermarktung (hofeigene Verarbeitung, Abo-Kisten, Bauernmärkte etc.) wird durch die Verluste in der "klassischen" Direktvermarktung (Ab-Hof-Verkauf) überkompensiert. Die Direktvermarktung (im engeren Sinne) konnte offensichtlich dem gestiegenen Bedürfnis nach Herkunftssicherheit und weiteren wichtigen Qualitätsdimensionen nicht in geeigneter Form Rechnung tragen bzw. wird durch andere Einflussgrößen relativiert. Eine breitere Umsetzung dieser Verbrauchererwartungen im Rahmen der Regionalen Vermarktung darf sich nicht auf die Direktvermarktung beschränken, da diese trotz fördernder Elemente bei den wichtigsten Produkten rückläufig ist.Die marktbreite Realisierung von Herkunftssicherung, ausgewählten Qualitätsaspekten und Regionaler Vermarktung insgesamt muss sich somit gleichzeitig und vorrangig der eingeführten Formen der Lebensmitteldistribution bedienen und darf die Großbetriebsformen des Lebensmitteleinzelhandels nicht außer Acht lassen.
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Priv. Doz. Dr. RICHARD BALLING, TU München/Weihenstephan und Bayerisches Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten, München
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