Die Entscheidungen des ‘Dispute Settlement’-Verfahrens der WTO im Hormonstreit zwischen der EU und den USA – Implikationen für den zukünftigen Umgang mit dem SPS-Abkommen

Marc Christopher Kramb

Published: 01.05.2001  〉 Heft 3 (von 8) 2001  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Institutionen sollen mittels ihrer ordnenden Aktivitäten Unsicherheit und die damit verbundenen Transaktionskosten reduzieren. Dieses Ziel wurde auf internationaler Ebene mit der Gründung der WTO verfolgt. Mit einem umfangreichen Vertragswerk und einem neuen Streitschlichtungsverfahren ausgestattet, sollte sie die institutionelle Plattform für die internationale Zusammenarbeit darstellen. Die Hoffnung, mit dieser Institution eine funktionsfähige Handelsordnung zu schaffen, die juristisch nachvollziehbaren Entscheidungen den Vorrang vor wirtschaftlicher Machtpolitik gibt, scheint angesichts des steigenden Konfliktpotenzials im internationalen Handel zu schwinden. Am Beispiel des Hormonstreites soll dargestellt werden, dass das Ziel einer raschen Harmonisierung internationaler Standards im Außenhandel nicht erreicht werden kann und ein Alleingang im Bereich der Außenhandelsmaßnahmen, die mit der Begründung des Verbraucherschutzes eingeführt werden, weiterhin möglich ist.
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Dipl-Ing. agr. Marc Christopher Kramb, Institut für Agrarpolitik und Marktforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen, Senckenbergstraße 3, D-35390 Gießen (Tel.: 0641/9937023, Fax: 0641/99-37029, E-Mail-Adresse: Marc@Kramb.de)
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