Die Bedeutung von Gütezeichen und Herkunftsangaben beim Rindfleischkauf –
Ergebnisse einer repräsentativen Verbraucherstudie in Bayern

Adriano Profeta, Richard Balling, Sabine Will

Published: 01.06.2011  〉 Volume 60 (2011), Number 2, 71-84  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Während für die Jahre 1995 bis 1998 für das Qualitäts- und Herkunftszeichen „Qualität aus Bayern“ bei Rindfleisch signifikante, positive Wohlfahrtseffekte und eine Mehrzahlungsbereitschaft beim Verbraucher ermittelt wurden, ergibt sich für die Zeit nach BSE aufgrund weitgehender Veränderungen verschiedener Einflussfaktoren eine neue Situation. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird der Frage, ob Gütezeichen eine Bedeutung beim Kauf von Rindfleisch haben, mittels einer empirischen Konsumentenstudie nachgegangen. Im Fokus der Betrachtungen stehen die „Geprüfte Qualität-Bayern“ (als Nachfolgeprogramm der „Qualität aus Bayern“), die Bezeichnung „Bayerisches Rindfleisch“, welche als geschützte geographische Angabe (g.g.A.) gemäß der Verordnung (EG) 510/06 im März 2011 eingetragen wurde sowie das Zeichen „Qualität und Sicherheit“ (QS). Die Resultate zeigen, dass alle analysierten Labellings signifikante, jedoch deutlich unterschiedliche Effekte auf die Kaufbereitschaft ausüben.
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DR. ADRIANO PROFETA
Technische Universität München
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre –
Umweltökonomie und Agrarpolitik
Alte Akademie 14, 85354 Freising
E-Mail: adriano.profeta@tum.de
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