Der landwirtschaftliche Unternehmer – Anforderungen und Chancen bei zunehmendem Wettbewerb

Cay Langbehn

Published: 01.04.2000  〉 Heft 3-4/2000  〉 Resort: Article  〉  Deutsch
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.
DOI:
N. A.

ABSTRACT

Die generelle Richtung der kommenden WTO-Runde über ein neues internationales Agrarhandelsabkommen ist gemäß Artikel 20 des Uruguay-Abkommens vorgezeichnet: Sie läuft auf eine weitere schrittweise Liberalisierung hinaus. Dabei wird es besonders um den Abbau der internen Stützungen, die Reduzierung von Exportsubventionen, eine weitere Marktöffnung und Verringerung des Außenschutzes entweder über Abbau von Zolltarifen oder Ausweitung der Importkontingente gehen.Die bevorstehende Integration der Agrar- und Ernährungswirtschaft einiger mitteleuropäischer Staaten in die Europäische Union führt darüber hinaus zu einer deutlichen Intensivierung des Wettbewerbs im gemeinsamen Binnenmarkt.Die Entwicklungschancen, die sich unter den zu erwartenden künftigen Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Unternehmen ergeben, werden in zunehmendem Maße durch die Persönlichkeit des Unternehmers bestimmt. Zahlreiche diesbezügliche empirische Untersuchungen zeigen, dass die unternehmerische Qualifikation schon heute für viele Unternehmensentwicklungen der mit Abstand stärkste Bestimmungsfaktor ist. Sowohl für den Marktfruchtbau als auch für die Milcherzeugung konnte belegt werden, dass der Einfluss des Produktionsmanagements ab einer bestimmten Betriebs- bzw. Bestandesgröße einen stärkeren Einfluss auf die Produktionskosten ausübt als die Betriebsgröße selbst (vgl. LANGBEHN, 1999, S. 27). Der Einfluss des Unternehmers auf den Unternehmenserfolg wird in Zukunft unter erheblich komplexeren wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen für die Landwirtschaft an relativer Bedeutung gewinnen. Welche Anforderungen muss dabei ein erfolgreicher landwirtschaftlicher Unternehmer erfüllen?Der große Reformator der Landwirtschaft, ALBRECHT THAER, hat schon vor 200 Jahren die Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes als Kunst bezeichnet und damit deutlich machen wollen, dass neben dem vollen Maß an Wissen auch "Können" erforderlich sei. In der Vergangenheit hat jedoch - eigentlich bis heute - die Vermittlung und der Erwerb von Wissen die Vorbereitung auf den Beruf des landwirtschaftlichen Unternehmers dominiert. Wir leben heute in einer Wissensgesellschaft, und die Bedeutung des Wissens als Wettbewerbsfaktor ist groß und nimmt zweifellos zu. Die modernen Management-Wissenschaften gehen jedoch davon aus, dass wir neben einem ausreichenden Wissen vor allem lernen müssen, uns selbst richtig zu organisieren (vgl. DRUCKER, 1999). Es gilt als ausgemacht, dass Menschen nur dann wirklich erfolgreich sind, wenn sie die Dinge tun können, die sie am besten beherrschen. Mit anderen Worten: Nutzen kann man nur aus seinen Stärken ziehen, Leistung lässt sich nicht auf Schwächen aufbauen. Wörtlich heißt es hierzu im Harvard Business Manager: "Die großen Erfolgsmenschen der Geschichte - NAPOLEON, LEONARDO DA VINCI oder MOZART - verstanden sich darauf, sich selbst zu managen. Menschen wie wir - also die große Mehrheit, die sich nicht jenseits der Grenzen normaler Existenz befindet - müssen erst lernen, uns selbst zu managen" (vgl. DRUCKER, 1999). Wir müssen lernen, uns selbst richtig zu organisieren und den Platz zu finden, wo wir am meisten bewirken können. Die meisten Menschen glauben zu wissen, in welchen Bereichen sie stark sind, irren sich dabei aber oft. Der wirksamste Weg, die eigenen Stärken kennen zu lernen, ist eine konsequente Erfolgskontrolle. Sobald jemand über etwas Wichtiges entscheidet oder etwas Bedeutendes unternimmt, sollte er festhalten, mit welchen Ergebnissen er rechnet. Später sollte er regelmäßig überprüfen, was dabei wirklich herausgekommen ist.Ein landwirtschaftlicher Unternehmer könnte auf diese Weise beispielsweise erkennen, dass seine vielversprechenden Pläne deshalb misslungen sind, weil er sich nicht konsequent an sie gehalten hat oder - was noch verbreiteter ist - zum falschen Zeitpunkt gehandelt hat. Wie viele selbstbewusste Leute hat er geglaubt, dass Ideen Berge versetzen. In Wirklichkeit sind es aber nicht Ideen, sondern unternehmerische Tatkraft, Ausdauer, Selbstdisziplin und Motivationsfähigkeit, die Großes bewegen. Ideen zeigen nur, wo man sich ans Werk machen sollte.Ein erfolgreich planender Unternehmer muss also lernen, dass seine Arbeit nicht getan ist, wenn der Plan vorliegt. Er muss sich um Leute kümmern, denen er den Plan erklärt und die ihn umsetzen. Der Plan muss im Verlauf seiner Verwirklichung neuen Bedingungen angepasst und verändert werden. Womöglich wird in der Zwischenzeit deutlich, dass man ihn besser ganz aufgibt.Jeder von uns ist auf manchen Gebieten völlig unbegabt oder unerfahren und hat dort kaum Aussicht, wenigstens Mittelmaß zu erreichen. Niemand sollte allzu viel Energie darauf verwenden, sich in Bereichen verbessern zu wollen, die ohnehin nicht "sein Ding sind". Mit dem gleichen Einsatz von Energie, Ressourcen und Zeit könnte er wesentlich wirkungsvoller Kompetenz auf anderen Gebieten erreichen und dort womöglich sogar Höchstleistungen erbringen.Auf unser Thema bezogen lautet die entsprechende Botschaft: Den Beruf eines landwirtschaftlichen Unternehmers sollte nur derjenige anstreben, der für sich in ausreichendem Maße Fähigkeiten und Stärken erkennt, um den damit verbundenen Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können. Hierzu gehört sicherlich auch die Fähigkeit, viele Eigenarten der Lebensform eines landwirtschaftlichen Unternehmers als besondere Vorzüge wahrzunehmen und entsprechend zu schätzen. Einen jungen Menschen zu überreden, entgegen seinen speziellen Begabungen und Neigungen Unternehmer zu werden, ist nicht zu verantworten.Durch den mechanisch-technischen, biologisch-technischen und organisatorisch-technischen Fortschritt haben sich Struktur und Erscheinungsbild unserer Landwirtschaft gerade in den letzten Jahrzehnten gründlich verändert. Unter dem Druck zunehmender Liberalisierung und wachsenden Wettbewerbs haben wir es schon heute mit großem und anhaltendem Innovationsbedarf zu tun. Den Einstieg in die berufliche Selbständigkeit als Unternehmer können sich unter diesen Voraussetzungen nur diejenigen zutrauen, die sich den deutlich erhöhten Anforderungen - mit großen Chancen, aber auch Risiken - gewachsen fühlen. Selbständigkeit und Eigenverantwortung fordern heute und in Zukunft besondere Urteils- und Gestaltungsfähigkeit, Belastbarkeit und Mut! Besondere Voraussicht und Anpassungsfähigkeit der Unternehmensführung verlangt · die permanente Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Produktionstechnik · die anhaltende Veränderung der Marktverhältnisse · der Wandel der institutionellen Voraussetzungen · die Veränderung der gesellschaftlich sozialen Prämissen. Was den Bereich der Produktionstechnik angeht, muss der erfolgreiche Unternehmer keineswegs jede Phase des Produktionsablaufes in allen technischen Details nachvollziehen können, wohl aber ein Verständnis dafür haben, wie die Technik wirkt, wer sie bedienen soll, und ein feines Gefühl dafür, wo unter den Bedingungen des eigenen Betriebes die Möglichkeiten und Grenzen ihrer vorteilhaften Anwendung liegen. Innovativ sein, bedeutet dabei keineswegs schon eine Erfolgsgarantie.Der erfolgreiche landwirtschaftliche Unternehmer muss bei der Anwendung der modernen Agrartechnik auch in Zukunft noch selbst wissen, "wo die Schrauben sitzen". Insofern lassen sich Leitungsaufgaben und die eigentliche Arbeitserledigung in einem modernen landwirtschaftlichen Unternehmen nicht immer klar trennen. Für eine erfolgreiche Unternehmensführung ist es vielmehr unverzichtbar, dass der Landwirt einen hinreichenden Bezug zum "Konkreten" behält. In der landwirtschaftlichen Produktion haben wir es mit sehr situationsspezifischen Bedingungen zu tun, die eine ausschließlich elektronische Steuerung und völlige Automatisierung der Prozessabläufe auch in absehbarer Zukunft i.d.R. nicht ermöglichen.Der erfolgreiche Unternehmer weiß, dass es nicht darum gehen kann, technische und wirtschaftliche Optima zu realisieren. Wir leben in einer unvollkommenen Welt, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die uns verfügbaren Informationen über die genauen technischen Bedingungen und wirtschaftlichen Folgen unseres Handelns. Es gibt keinen vollkommenen Wettbewerb. Unter solchen Voraussetzungen kann und muss der erfolgreiche Unternehmer seinen Betrieb keineswegs "optimieren". Er sollte nur versuchen, sich dem Optimum zu nähern, und zwar möglichst besser und rascher als seine Mitbewerber. Dass es ein Optimum gibt, wie es theoretisch definiert ist und welches die wesentlichen Bestimmungsfaktoren sind, gehört allerdings zum unverzichtbaren Wissen eines erfolgreichen Unternehmers.Ein guter Unternehmer handelt im übrigen dann, wenn er kann, und nicht, wenn er muss. Das betrifft die großen Fragen der strukturellen Unternehmensanpassung wie Änderung von Organisation, Finanzierung, Unternehmensform, Wachstum oder Abstockung. Das gilt aber ebenso für die täglichen Anpassungen des Produktionsablaufes an sich verändernde Witterungs- und Marktverhältnisse. Ein Landwirt, der zwar um den Zustand seines Unternehmens weiß, notwendige Änderungen in der Organisation oder in der Struktur des Unternehmens aber erst dann vornimmt, wenn die finanziellen Verhältnisse es erzwingen und ihm keine Wahl mehr lassen, erleidet aufgrund mangelnder unternehmerischer Fähigkeiten in der Regel erhebliche Vermögensverluste. Der schnelle technische Fortschritt in unserer Landwirtschaft und die damit verbundenen großen Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung erfordern termingerechte, d.h. im Allgemeinen rasche Anpassungen. Viele landwirtschaftliche Unternehmer erweisen sich dem daraus resultierenden Entscheidungs- und Handlungsdruck nicht ausreichend gewachsen. Hierin liegt eine Ursache für die zu beobachtende große Varianz der Betriebsergebnisse innerhalb der Landwirtschaft.Sach- und termingerechte Entscheidungen setzen sicherlich zunächst voraus, dass der Unternehmer über ausreichende Fachkenntnisse verfügt. Dazu kommt aber, in unserer immer komplizierter werdenden Welt unentbehrlicher denn je, das "Learning by doing". Diese Ausbildungsform ist wirksamer als jede andere berufliche Vorbereitung und lässt am Ende nur die Befähigten in der Verantwortung (vgl. MOHN, 1997). So wie ein Pilot die Fähigkeit zum Fliegen eines Jumbos nicht durch das noch so gründliche Studieren eines Physik-Lehrbuches erwerben kann - zumindest keinen Passagier auf dieser Grundlage zum Mitfliegen bewegen wird - muss der landwirtschaftliche Unternehmer Kreativität und Umsetzungsfähigkeit durch Erfahrung erlernen. Dieses gelingt nur denjenigen, die neben fachlichen Kenntnissen bereit sind, sich auch leidenschaftlich einer Aufgabe hinzugeben und Eigenverantwortung zu übernehmen. Was reduzierte Eigenverantwortung und eingeschränkte unternehmerische Gestaltungsfähigkeit bewirken, zeigen die Probleme, die heute viele ehemalige Ostblockländer bei der Entwicklung einer wettbewerbsstarken Landwirtschaft haben. Für die geringe Produktivität sind dort nicht in erster Linie - wie oft zu hören - fehlende moderne Produktionstechnik oder unzureichende Kapitalausstattungen verantwortlich. Die Hauptursache der Misere liegt überwiegend in der mangelhaften Qualifikation der Unternehmensführung. Für den notwendigen Aufbau leistungsstarker Einzelunternehmen fehlt es an geeigneten Unternehmern, die mit den Anforderungen an ein selbstverantwortliches, auf Gewinnerzielung gerichtetes Handeln vertraut sind. Das Potential an kreativen Menschen ist in den betreffenden Ländern sicherlich nicht geringer als bei uns. Seine Entfaltung erfordert jedoch ein entsprechendes wirtschaftliches, kulturelles und institutionelles Umfeld sowie Schulung und Prüfung am konkreten Beispiel. Unternehmerische Kreativität und Gestaltungskraft erwachsen eben nicht allein aus intellektueller Veranlagung und Wissen, sondern erfordern daneben im wahrsten Sinne des Wortes leidenschaftliche Hingabe an eine Aufgabe, Geschick und einen harten Lernprozess. In diesem Zusammenhang erscheint ein Hinweis auf die Bedeutung des privaten Eigentums und unternehmerischer Führung in der Sozialen Marktwirtschaft angebracht. Die Väter der Sozialen Marktwirtschaft führten Mitte dieses Jahrhunderts das Element der Solidarität in unsere Marktwirtschaft ein, um sie weiterzuentwickeln, nicht um sie abzuschaffen. Die Politik setzte in der Folgezeit mehr und mehr Rahmenbedingungen, die darauf hinausliefen, den Menschen zunehmend die Verantwortung für sich selbst zu nehmen und durch direkte staatliche Hilfen zu ersetzen. Unsere Gesellschaft wird die Grenzen zwischen Solidarität und Eigenverantwortung neu ziehen müssen. Hierauf haben sich auch die künftigen landwirtschaftlichen Unternehmer einzustellen. Der Landwirt von morgen muss den daraus resultierenden Anforderungen gewachsen sein: Das heißt der Nutzung von größeren Chancen, aber auch der Vermeidung schmerzhafter Einbußen, die leider die unvermeidbare andere Seite der Medaille der Marktwirtschaft sind.Der erfolgreiche Unternehmer muss alle Mitarbeiter im Unternehmen dahin führen, dass sie sich mit den Zielsetzungen des Unternehmens und den damit verbundenen Aufgaben identifizieren können. Die Entwicklung der dafür notwendigen kommunikativen bzw. interpersonellen Kompetenz des Unternehmers ist ohne die Bereitschaft und Fähigkeit des Zuhörens und des aufeinander Zugehens, ohne Bemühen um gegenseitiges Verständnis nicht möglich. Auch das erfordert Erfahrung und Eignung, die im Umgang mit Menschen erworben und getestet wurden. Dazu gehört - um den zu Beginn herausgestellten Grundgedanken noch einmal zu betonen - nicht zuletzt der richtige Umgang mit sich selbst, d. h. herauszufinden, wo die eigenen Stärken eigentlich liegen. So ist es beispielsweise sehr bedeutsam zu erkennen, ob die eigene größere Leistung mehr in der Funktion als Entscheidungsträger oder mehr in der eines Beraters erbracht werden kann. Viele Landwirte sind sehr tüchtig in einer beratenden Funktion im Gespräch mit anderen, aber dem Druck der eigenen Entscheidung oft nicht ausreichend gewachsen. Sie tun sich schwer mit der Erkenntnis, dass es nicht ausreicht, zu wissen was richtig ist, sondern dass man das Richtige auch tun muss.Im Gegensatz dazu gibt es andere, die dringend einen Berater benötigen, um durch ihn zum eigenen Nachdenken angeregt zu werden. Erst auf diese Weise gelangen sie zu entschlossenen Entscheidungen und couragiertem Durchsetzen von Plänen. Auch hier gilt letztlich der Grundsatz: Im Interesse des Erfolges sollten gute Unternehmer nicht versuchen, sich selbst von Grund auf zu verändern. Das dürfte nämlich kaum gelingen. Vielmehr sollten sie die Übernahme von Aufgaben und ihre Arbeitsweise nach den eigenen Stärken ausrichten und dort, wo es geboten erscheint, die Hilfe anderer in Anspruch nehmen.Weil der Mensch so ist, wie er ist, und nicht so ist, wie viele glauben, dass er sein sollte, ist auch künftig in der Unternehmensführung der Landwirtschaft eine enge Verknüpfung von Verantwortung und Nutzen unerlässlich. Das bedeutet, dass ein landwirtschaftlicher Unternehmer auch in die Kapitalverantwortung für das Unternehmen eingebunden sein sollte, um auf diese Weise ein stimulierendes Eigeninteresse einer effizienten Unternehmensführung sicherzustellen.Zur Charakterisierung der Anforderungen an den erfolgreichen landwirtschaftlichen Unternehmer, aber auch zur Verdeutlichung der großen beruflichen Erfüllung, die aus eigenverantwortlicher unternehmerischer Tätigkeit erwachsen kann, seien zusammenfassend Eindrücke des russischen Schriftstellers ALEXANDER GRANIN wiedergegeben, die er nach einem Besuch in der Bundesrepublik voller Bewunderung über das ihm bis dahin unbekannte Wirtschaftssystem niederschrieb: "Womit kann man diese Arbeit für die eigene Firma vergleichen? Wohl am ehesten mit der schöpferischen Arbeit eines Künstlers, eines Schriftstellers, da es auch hier keinen genormten Tag und keinen Urlaub gibt, wenn man Tag und Nacht von der Sorge um sein Werk erfüllt ist. Sie arbeiten viel, ohne Pause, mit Vergnügen und durchdacht. Solch eine Arbeit erfordert physisches und seelisches Durchtrainiertsein!".
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Prof. Dr. CAY LANGBEHN, Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Olshausenstraße 40,
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