Abschätzung der Wertschöpfungspotenziale im
ländlichen Raum durch Biokraftstoffe am Beispiel
Nordrhein-Westfalens

Thomas Breuer, Karin Holm-Müller

Published: 03.07.2007  〉 Jahrgang 56 (2007), Heft 5/6  〉 Resort: Article 
Submitted: N. A.   〉 Feedback to authors after first review: N. A.   〉 Accepted: N. A.

ABSTRACT

Der verstärkte Einsatz von Biokraftstoffen ist beschlossene Sache. Neben anderen Zielen wird bei der Begründung der Förderung der Biokraftstoffe die Entwicklung des ländlichen Raumes angeführt. Dieser Beitrag untersucht am Beispiel Nordrhein-Westfalen Wertschöpfungspotenziale für den ländlichen Raum durch den neuen Absatzkanal Biokraftstoffe. Es zeigt sich, dass der Hauptnutzen für den ländlichen Raum aus einer Stabilisierung der Nachfrage für die landwirtschaftlichen Produkte besteht. Die Chancen, an den Wertschöpfungspotenzialen auf späteren Verarbeitungsstufen zu partizipieren, sind bei der jetzt eingeschlagenen Politik (Beimischungszwang) sehr gering. Zudem werden auf Grund der Förderung von Biogasanlagen Energiepflanzen für den Kraftstoffmarkt durch Energiemais für die Stromerzeugung in spürbarem Ausmaß verdrängt.
CONTACT AUTHOR
THOMAS BREUER
Regio- und Energie Consulting
Lutfridstr. 1, 53121 Bonn
Tel.: 02 28-30 67 643, Fax: 02 28-73 59 23
E-Mail: breuer@reg-consulting.de
Download Cover
SUBSCRIBER CONTENT

This is a free article. You can open it here.

RELATED ARTICLES

SHARE THIS ARTICLE

Menü